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+++ Jährliche Verzinsung steuerlich günstiger +++
01.11.2006

Schon kleinere Sparvermögen werden im kommenden Jahr steuerpflichtig, denn die Steuerfreibeträge für Sparer werden zum 1.1.2007 stark gekürzt, um die Einnahmesituation des Staates zu verbessern.

In 2007 sinkt der Freibetrag für Einkünfte aus Kapitalvermögen von bisher 1.370 Euro auf 750 Euro, für Verheiratete von 2.740 auf 1.500 Euro. Weil das Finanzamt ohne Nachweis zusätzlich einen Werbungskostenfreibetrag von 51 Euro (Verheiratete: 102 Euro) berücksichtigt, bleiben praktisch Kapitaleinkünfte bis 801 Euro beziehungsweise 1.602 Euro (Verheiratete) steuerfrei.

Bei einer angenommenen Verzinsung von 3 Prozent konnten bisher rund 47.300 Euro steuerfrei angelegt werden. Durch die Senkung des Freibetrags ab 2007 sinkt diese Grenze auf circa 26.700 Euro. Der Anteil der Zinseinkünfte über diesem Betrag unterliegt der persönlichen Einkommensteuer.

Wer sparen will, sollte seine Zinseinkünfte richtig planen und möglichst gleichmäßig über die Jahre verteilen. Wertpapiere wie beispielsweise Bundesschatzbriefe vom Typ B, bei denen die Zinsen angesammelt und bei Ablauf in einer Summe ausgezahlt werden, werden nach der Freibetragssenkung weniger attraktiv: Werden die Zinsen aus mehreren Jahren zu einem einzigen Zeitpunkt ausgezahlt, ist der Steuerfreibetrag zu schnell überschritten. Beispielsweise können bei aufgezinsten Bundesschatzbriefen vom Typ B ab 2007 schon die Zinserträge aus Anlagen um die 5.000 Euro teilweise steuerpflichtig werden. Steuerschonender auch für Durchschnittssparer sind Produkte mit jährlicher Zinsausschüttung.



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