27. Woche
Internetfinanzzeitung           ISSN: 1862 – 343            neutral - kompetent - unabhängig
26.06.2017
|  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  HOME  |
ARCHIV-SUCHE
LOGIN
Makler
Konsumenten

SERVICE
Formulare
Lexika
Ratgeber

VERGLEICHE

Versicherungen

Energie
Strom
Gas

Kommunikation
DSL
Handy
Internet
Telefon

Banken
Autokredit
Ratenkredit
Tagesgeld
Festgeld
Girokonto
Baugeld
Forward-Darlehen
Bundesschatzbriefe
Depotbank
Förderdarlehen

Reisen
Hotelsuche
Flugbuchung
Mietwagen




Anzeige:
 
Anzeige:
vergleichen entscheiden sparen
 
Anzeige:
Map-Report
NEWSAKTUELL


+++ PKV muss Augenkorrektur per Laser zahlen +++
29.11.2006

Rund 80.000 Deutsche jährlich lassen ihre Fehlsichtigkeit durch eine ambulante Laser-Operation beheben. Ein privater Krankenversicherer muss die Kosten für einen solchen Eingriff übernehmen, das hat jetzt das Landgericht in Frankfurt am Main entschieden (Az. 2 S 71/05).

Die Kundin einer privaten Krankenversicherung hatte ihre Fehlsichtigkeit durch eine so genannte Lasik-Behandlung korrigieren lassen, bei der mit einem medizinischen Laser Teile der Augenhornhaut entfernt werden und so die volle Sehfähigkeit wiederhergestellt wird.

Ihr privater Krankenversicherer weigerte sich allerdings, die Kosten für den Eingriff zu erstatten. Die Frau hätte ihren Sehfehler auch mit einer Brille oder mit Kontaktlinsen ausgleichen können, so sein Argument. Dies wäre medizinisch risikoloser und zudem kostengünstiger gewesen. Der Wunsch der Versicherten nach gutem Sehen ohne Brille sei rein kosmetisch bedingt und deshalb keine Krankheit im Sinne der Versicherungsbedingungen.

Vor dem Landgericht Frankfurt am Main bekam die Frau jedoch Recht. Nach Auffassung der Richter ist das Lasik-Verfahren heute hinreichend erprobt und sicher. Würden die Behandlungsstandards wie im vorliegenden Fall eingehalten, in dem ein zertifizierter Arzt operiert hatte, müsse man nicht mit Komplikationen rechnen. Die Lasik-Behandlung sei medizinisch sogar vorrangig, denn durch die Laserung lasse sich die Fehlsichtigkeit dauerhaft korrigieren, während Brille oder Kontaktlinsen das fortbestehende Sehproblem lediglich kompensieren, so die Urteilsbegründung. Der private Krankenversicherer muss die Behandlung nun zahlen.
www.forum-pkv.de



ZurückDruckenLeserbriefEmpfehlen

Bookmarken bei:
Internet Explorer Mozilla Firefox google.com Mister Wong Yahoo facebook Linkarena MySpace Twitter del.icio.us


+++ Copyright (c) 2006 +++
MONEY TIMES, die Internet- Finanzzeitung ist urheberrechtlich geschützt.
Es ist unzulässig, Inhalte ohne Redaktionszustimmung gewerbsmäßig zu nutzen, zu verändern und zu veröffentlichen.