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+++ Behandlung nur durch niedergelassenen Arzt +++
20.12.2006
Ein privater Krankenversicherer kann verlangen, dass sich der Versicherte nur von niedergelassenen Ärzten behandeln lässt – andernfalls braucht der Versicherer die Kosten nicht zu übernehmen. Das hat das Oberlandesgericht Saarbrücken entschieden (Az. 5 U 53/06-5).

Ein Mann mit einer privaten Krankenvollversicherung inklusive Krankentagegeldschutz hatte sich von einem Arzt behandeln lassen, der mobil von der Wohnung seiner Lebensgefährtin aus praktizierte und keine Kassenzulassung besaß. Dieser Arzt hatte ihn mehrere Male monatelang krankgeschrieben, unter anderem wegen einer Schwellung am Zeh, eines Magen-Darm-Infekts und wegen psychovegetativer Störungen.

Der Krankenversicherer erstattete zunächst die Behandlungs- und Medikamentenkosten von gut 11.000 Euro, außerdem zahlte er insgesamt mehr als 19.000 Euro Krankentagegeld an den Versicherten. Als der Versicherer später feststellte, dass der Mediziner, der den Mann so lange krankgeschrieben hatte, keine Kassenzulassung und auch keine Praxis besaß, forderte er die rund 30.000 Euro Behandlungskosten und Krankentagegeld vom Kunden zurück. In den Tarifbedingungen sei klar geregelt, dass die Behandlung nur durch niedergelassene Ärzte erfolgen dürfe.

Vor Gericht bekam der Krankenversicherer Recht. Die Vertragsklauseln seien rechtmäßig, so die Richter. Die ambulante Behandlung durch niedergelassene Ärzte sei der Regelfall, wegen der großen Auswahl an niedergelassenen Ärzten sei der Versicherte nicht benachteiligt. Der Mann muss nun das Krankentagegeld und den größten Teil der Behandlungskosten an den Versicherer zurückzahlen.
Mehr zu diesem Thema auch unter: www.forum-pkv.de



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