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Teurer Spaß Premium- SMS
20.01.2004
Anrufe bei 0190er-Nummern können ins Geld gehen, das weiß jeder. Aber auch per Handy verschickte Kurznachrichten, die normalerweise nur wenige Cent kosten, können teuer werden. Aus den so genannten Premium- SMS ist längst eine eigene Industrie geworden, die vor allem junges Publikum anspricht und in Teenager-Postillen seitenweise Werbung schaltet. Das Prinzip: der Kunde schickt eine Kurznachricht an eine bestimmte Nummer und bekommt dafür einen Klingelton oder vermeintlich lustige Bildschirmlogos direkt aufs eigene Handy geliefert. Für die Bestell- SMS berechnet der Netzbetreiber nicht den geringen Normalpreis für Kurznachrichten, sondern eine Gebühr von bis zu 3,99 Euro. Der überwiegende Teil wird an den Inhaber des Premiumdienstes weitergeleitet, aber auch der Netzprovider verdient. Die neueste Masche der Branche: Chatten fast wie im Internet und per SMS mit vielen Handybenutzern gleichzeitig Nachrichten tauschen. Ergänzend kommt oft das Angebot, spezielle Vorlieben anzugeben, um dann nur mit Gleichgesinnten verbunden zu werden. Für den teuren Spaß wird vor allem in Jugendzeitschriften intensiv geworben, aber auch Fernsehsender haben den Markt entdeckt: in speziellen TV-Shows wird das junge Publikum intensiv zum Mitmachen animiert – Chat-Nachrichten werden live in die Sendung eingeblendet, teilweise sogar als Laufband ins Fernsehbild eingespielt. Wer mitmacht, versendet Hochpreis- SMS oft im Minutentakt und muss sich nicht wundern, wenn nach kurzem Spaß schon Rechnungen über etliche Euro anfallen.

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