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+++ Versicherter muss nicht jedes Detail beweisen +++
28.03.2007
Wenn das Schadensbild deutlich für einen Einbruchdiebstahl spricht, darf der Hausratversicherer die Leistung nicht verweigern, auch wenn der Versicherte das Einbruchsgeschehen nicht bis ins Detail beweisen kann. Das hat durch sämtliche Instanzen der Bundesgerichtshof entschieden (Az. IV ZR 233/05).

Als der Kläger in einer Mai-Nacht nach Hause kam, fand er seine Balkontür im ersten Stock aufgehebelt vor. Die Wohnung war vollständig durchwühlt, zwei Möbeltresore waren gewaltsam herausgerissen worden. Die Hausratversicherung des Mannes, die offenbar Versicherungsbetrug vermutete, weigerte sich allerdings, den Schaden von über 40.000 Euro zu übernehmen. Argument des Versicherers: Der Versicherungsnehmer habe nicht nachweisen können, wie der Täter auf die drei Meter hoch gelegene Loggia gelangen konnte, von der aus die Balkontür aufgebrochen wurde. Die Fakten reichten als Beweis für einen Einbruchdiebstahl deshalb nicht aus.

Der Versicherte klagte gegen den Versicherer auf Zahlung, der Fall ging durch die Instanzen und wurde abschließend vom Bundesgerichtshof entschieden. Die vorhandenen Einbruchspuren, die am Tag des Vorfalls auch von der Polizei aufgenommen worden waren, ließen mit ausreichender Wahrscheinlichkeit auf einen Einbruchdiebstahl schließen, so die Bundesrichter. Das äußere Bild eines Einbruchdiebstahls sei klar gegeben. Der Versicherungskunde müsse nicht im Detail nachweisen, wie der oder die Täter auf die drei Meter hohe Loggia gelangt seien, um Anspruch auf die Versicherungsleistung zu haben. Der Hausratversicherer muss den Schaden nun ersetzen.

Weitere Informationen unter:
www.fss-online.de/Schnelleinstieg/Hausrat.asp

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