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+++ Kapitalerträge auf mehrere Schultern verteilen +++
04.04.2007

Mit Jahresbeginn 2007 wurden die Sparer-Freibeträge kräftig gesenkt. Für Familien lohnt es sich jetzt noch mehr, Kapitalanlagen und die entstehenden Zinserträge auf verschiedene Schultern zu verteilen. Wer viel Kapitalvermögen hat und einen Teil an seine Kinder verschenkt, kann seine Steuerlast erheblich mindern, denn den Kindern stehen die gleichen gesetzlichen Freibeträge wie ihren Eltern zu.

Auch den hohen Grundfreibetrag von 7.664 Euro, der bei den Eltern meist schon durch das Erwerbseinkommen abgedeckt ist, können Kinder ohne eigenes Einkommen voll ausschöpfen. Inklusive Sparer-Freibetrag (750 Euro), Werbungskosten-Pauschbetrag (51 Euro) und Sonderausgaben-Pauschbetrag (36 Euro) kommt jedes Kind im Jahr 2007 auf einen Gesamt-Steuerfreibetrag von 8.501 Euro. Soviel Zinserträge dürfte das Kind im Jahr 2007 also haben, ohne dafür Steuern zahlen zu müssen.
Zu beachten ist allerdings, dass Kinder mit hohen Einkünften sich eventuell selbst krankenversichern müssen, außerdem können beispielsweise Kindergeldanspruch oder steuerlicher Kinderfreibetrag der Eltern wegfallen.

Bis zu einer Höhe von 205.000 Euro kann man Kapitalvermögen steuerfrei an ein eigenes Kind verschenken. Für darüber hinaus gehende Beträge verlangt der Fiskus Schenkungssteuer. Voraussetzung für die steuersparende Übertragung von Familienvermögen: Das Geld muss so auf die Kinder angelegt werden, dass die Eltern es nicht mehr ohne weiteres kündigen und für eigene Zwecke nutzen können – andernfalls müssen die Eltern sich die Zinsen selbst zurechnen lassen.

Weitere Informationen unter:
www.fss-online.de/Schnelleinstieg/Banken_depot.asp

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