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W&W-Konzern steigert Quartalsüberschuss
23.05.2007

Der Stuttgarter Finanzdienstleistungskonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) hat seinen Überschuss im ersten Quartal 2007 um 9,5 Millionen auf 44,2 Millionen Euro erhöht. Für positive Impulse sorgten sowohl die im Zuge des Modernisierungsprogramms „W&W 2009“ gesenkten Verwaltungskosten als auch Zuwächse im Neugeschäft der Versicherer der W&W. Die verdienten Nettobeiträge sind im ersten Quartal um 20 Millionen Euro auf 985,7 Millionen Euro gestiegen, getragen vor allem durch das Wachstum der Beitrags¬einnahmen im Segment Personenversicherung.

Auch das HGB-Ergebnis der Konzern-Obergesellschaft Wüstenrot & Württembergische AG verbesserte sich um 41,9 Millionen Euro auf 47,5 Millionen Euro. Neben organischem Wachstum wirkte hierbei positiv auch der Verkauf der niederländischen Versicherungs¬gruppe Erasmus im März 2007.

Personenversicherer mit kräftigem Schub bei den Neubeiträgen
Einen kräftigen Schub im Neugeschäft konnte das Segment Personenversicherung verzeichnen. So stiegen die Neubeiträge um 55 Millionen Euro auf 220,5 Millionen Euro. Nahezu verdoppelt hat sich das Geschäft gegen Einmalbeitrag mit
87,8 Millionen Euro. Die verdienten Nettobeiträge wuchsen um 31,8 Millionen Euro auf 631,0 Millionen Euro.

Allein der kumulierte Neubeitrag der zur W&W-Gruppe gehörende Württembergischen Lebensversicherung AG inklusive ihrer Tochtergesellschaften erhöhte sich um 18,8 Prozent auf 132,5 Millionen Euro. Der wachsende finanzielle Vorsorgebedarf in der Bevölkerung ließ die Anzahl der Rentenversicherungs¬verträge um 144 Prozent auf 19.889 Stück anwachsen. Dadurch stieg der Neubeitrag in dieser Produktgruppe um 35,3 Prozent auf 84,3 Millionen Euro. Auch der Neuzugang bei der Selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung verzeichnete einen Zuwachs in Höhe von 146,6 Prozent auf 0,5 Millionen Euro. Bei der betrieblichen Altersversorgung konnte die Württembergische Lebensversicherung wie schon im Vorjahr das Geschäft ausbauen und insbesondere bei den laufenden Beiträgen einen Zuwachs verbuchen – sie stiegen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um 20,4 Prozent auf 6,5 Millionen Euro.

Auch die Kompositversicherer der W&W starteten beim Neugeschäft gut ins neue Jahr. Hier verbuchten sie bei den Neubeiträgen ein Wachstum von 19,0 Prozent auf 63,0 Millionen Euro. Insgesamt jedoch konnte sich das Segment dem verschärften Wettbewerb in der Branche nicht entziehen. Dem Branchentrend folgend gingen die verdienten Nettobeiträge um 4,6 Millionen Euro auf 300,3 Millionen Euro zurück.

Im Segment Investmentprodukte steigerten die W&W-Vertriebe den Fondsabsatz auf 104,0 Millionen Euro. Dieser lag damit um 10,1 Millionen Euro über dem Vorjahreswert von 93,9 Millionen Euro.

Gesteigertes Neugeschäft in der Baufinanzierung
Im Segment Baufinanzierung wuchs das Neugeschäft. Das Kreditneugeschäft, also Annahmen einschließlich Prolongationen, lag bei 411,9 Millionen Euro, nach
344,1 Millionen Euro im Vorjahr. Die Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank ereichte bei den Kreditprolongationen ein deutliches Plus von 15,7 Millionen Euro auf
132,2 Millionen Euro. Der Wohnungs¬kreditbestand reichte zum 31. März 2007 mit
23,4 Milliarden Euro fast an den Jahresendwert 2006 in Höhe von 23,5 Milliarden Euro heran.

Rückläufig war die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal des laufenden Jahres im Segment Bausparen. Das Bruttoneugeschäft nach Bausparsumme verzeichnete einen Rückgang von 2,4 auf 1,9 Milliarden Euro. Das eingelöste Neugeschäft nach Bausparsumme verringerte sich von zwei Milliarden Euro auf
1,6 Milliarden Euro. Hier ist jedoch zu beachten, dass das entsprechende Vorjahresergebnis deutlich vom Vorzieheffekt aus der Tarifänderung zum 1.April 2006 mit zum Teil deutlichen Zuwachsraten im Bruttoneugeschäft geprägt war. Konstant blieb der Bestand an Bauspareinlagen mit 15,4 Milliarden Euro.

Marktposition als Vorsorgekonzern 2007 weiter festigen
Die W&W-Gruppe wird sich im Jahr 2007 weiterhin als Vorsorgekonzern für Vermögensbildung und Wohneigentum, für finanzielle Absicherung und Risikoschutz in allen Lebensphasen am Markt profilieren. Alle im Rahmen des Zukunftsprogramms „W&W 2009“ aufgesetzten Projekte und Anstrengungen zielen darauf, die Marktposition in der Finanzdienstleistungs¬branche zu festigen und die Profitabilität deutlich zu erhöhen. So erwartet der Konzern eine deutliche Steigerung der Profitabilität. Nachdem die W&W-Gruppe im Vorjahr eine Eigenkapitalrendite nach Steuern von zwei Prozent erzielt hat, strebt sie für das laufende Jahr eine Rendite von 5,3 Prozent an.

Dazu schlägt die Gruppe im Rahmen ihres Zukunftsprogramms „W&W 2009“ neue Wege im Vertrieb, in der Produktentwicklung und in der Geschäftsbearbeitung ein: Sie wird ihren Vertriebswegemix ausbauen, die Vergütungssysteme erfolgsorientierter weiterentwickeln, die Strukturen und Prozesse verschlanken, Servicefunktionen weiter zusammenfassen und das Steuerungsinstrumentarium einschließlich Risikomanagement durchgängig optimieren.
www.ww-ag.de



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