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Wohnen im Alter– möglichst lange in den eigenen vier Wänden
27.06.2007

Der Wunsch nach Unabhängigkeit und Eigenständigkeit ist für Senioren wichtiger denn je: So wollen die Deutschen auch im Alter so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Dies ergibt die repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Ring, in der 1.000 Personen im Alter von 25 bis 65 Jahren befragt wurden.
Vorausgesetzt sie sind gesund, wünschen sich 81 Prozent der Befragten im Alter weiterhin in ihrer Wohnung zu leben. Selbst im Fall der Pflegebedürftigkeit möchten nahezu zwei Drittel der befragten Personen (60 Prozent) zuhause bleiben – so lange dies machbar ist. Dieses Anliegen nimmt mit steigendem Alter zu. So wünschen sich unter den 55- bis 65-jährigen 69 Prozent die vertraute Umgebung, so lange sie nicht pflegebedürftig sind – bei den 25- bis 34-Jährigen hingegen lediglich 51 Prozent.

Senioren-WG erst langsam im Kommen
Jeder Vierte der über 70-Jährigen ist alleinstehend (Institut für Demoskopie Allensbach, AWA 2006). Dennoch scheint es für die Wenigsten wünschenswerte Alternativen zu den eigenen vier Wänden zu geben, so lange sie nicht auf fremde Hilfe angewiesen sind. Selbst dann nicht, wenn diese Eigenständigkeit mit Einsamkeit bezahlt werden muss. Nur eine kleine Gruppe von acht Prozent der Befragten setzt im Alter auf mehr Gesellschaft und könnte sich den Umzug in eine Seniorenwohngemeinschaft vorstellen. Jüngere wünschen sich diese Wohnform häufiger – unter den 25- bis 35-Jährigen sind es immerhin zwölf Prozent.
Überraschend: Das Wohnen bei den eigenen Kindern wäre nur für vier Prozent der Befragten eine Möglichkeit. Im Fall der Pflegebedürftigkeit hingegen wünschen sich elf Prozent der Befragten, von den Kindern aufgenommen zu werden.

Hohe Erwartungen an Partner und (Schwieger-)Töchter
Für den Fall, dass die Deutschen im Alter pflegebedürftig und auf fremde Hilfe angewiesen wären, erwarten sie in erster Linie Unterstützung von ihrer Partnerin (57 Prozent der Männer) oder ihrem Partner (46 Prozent der Frauen). Jeder Sechste erwartet Unterstützung vom häuslichen Pflegedienst (Frauen 19 Prozent, Männer 13 Prozent). Ein Zehntel erwartet Hilfe vom Pflegepersonal des Altersheims. Mit den Anforderungen der älteren Generation werden in erster Linie die Töchter und Schwiegertöchter konfrontiert: Zwölf Prozent setzen im Pflegefall auf deren Unterstützung. Auf die Söhne bzw. Schwiegersöhne bauen hingegen nur vier Prozent.
www.DeutscherRing.de


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