44. Woche
Internetfinanzzeitung           ISSN: 1862 – 343            neutral - kompetent - unabhängig
24.10.2017
|  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  HOME  |
ARCHIV-SUCHE
LOGIN
Makler
Konsumenten

SERVICE
Formulare
Lexika
Ratgeber

VERGLEICHE

Versicherungen

Energie
Strom
Gas

Kommunikation
DSL
Handy
Internet
Telefon

Banken
Autokredit
Ratenkredit
Tagesgeld
Festgeld
Girokonto
Baugeld
Forward-Darlehen
Bundesschatzbriefe
Depotbank
Förderdarlehen

Reisen
Hotelsuche
Flugbuchung
Mietwagen




Anzeige:
 
Anzeige:
vergleichen entscheiden sparen
 
Anzeige:
Map-Report
UNTERNEHMEN-PRESSE-INFO


Energiegipfel
11.07.2007

Energiekonzept für Standort Deutschland weiterhin offen

E.ON bleibt bei 60 Mrd Euro Investitionen
Der heutige Energiegipfel hat die Hoffnungen auf ein langfristiges Energiekonzept für den Standort Deutschland nicht erfüllt. E.ON-Chef Dr. Wulf Bernotat: Die Atmosphäre war sachlich, das Bemühen aller Beteiligten um ein Ergebnis, mit dem jeder leben kann, deutlich zu spüren. Unsere öffentliche Diskussion und unsere vielen direkten Gespräche im Vorfeld haben sich offenkundig positiv ausgewirkt. Dennoch war es auch ein Gipfel der offenen Fragen und unterschiedlichen Meinungen. Einem dringend benötigten Energiekonzept, das die Ziele Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen erfüllt, sind wir heute kaum näher gekommen. Die Diskussion war sehr stark allein auf Klimaschutz ausgerichtet. Um nicht missverstanden zu werden: Wir sind für Klimaschutz und werden einen erheblichen Beitrag dazu leisten, aber Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit dürfen nicht ausgeblendet werden. Ebenso wurden die entscheidenden Fragen des zukünftigen Energiemix und speziell der Kernkraft nicht ernsthaft diskutiert bzw. ausgeklammert. Erhebliche Meinungsunterschiede gab und gibt es bei den von der Bundesregierung vorgelegten Daten und Szenarien, die wir für wenig realistisch und belastbar halten. Sie beantworten vor allem nicht die Fragen nach den volkswirtschaftlichen Kosten und Auswirkungen auf den Standort Deutschland. Am Ende herausgekommen ist kein ganzheitliches Energiekonzept, sondern ein Klimaschutzprogramm der Bundesregierung mit einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen. Da kommen Kosten auf den Bürger zu, die nichts mit der Energieerzeugung zu tun haben, sondern z.B. mit Gebäudesanierung, Wärmeschutz und Heizungssystemen und Energiesparlampen. Sein Fazit: Wir werden weiter im Gespräch mit der Bundesregierung bleiben und begrüßen das Angebot der Bundesregierung, mit uns regelmäßig über die Umsetzungserfolge ihrer Maßnahmen zu reden. Ich halte nach wie vor eine gemeinsame Datenbasis für notwendig, um das längst überfällige Energieprogramm für Deutschland endlich in Angriff zu nehmen, bei dem Klimaschutz selbstverständlich eine wichtige Rolle spielen muss, aber nicht allein. Wir haben heute den besten und ausgewogensten Energiemix in Europa. Dies sollten wir beibehalten. Die CO2-freie Kernkraft gehört nach meiner Ansicht unverzichtbar dazu.
Dennoch bleibt E.ON laut Bernotat bei seinen Zusagen: Wir treten mit dem größten Investitionsprogramm der Unternehmensgeschichte in Vorleistung und investieren massiv in eine sichere und klimafreundliche Energieversorgung in Deutschland und Europa. Dafür werden wir in den nächsten drei Jahren 60 Mrd auf den Weg bringen. Schwerpunkte sind moderne, klimafreundliche Kraftwerke, Erneuerbare Energien sowie Energieforschung zusammen mit dem Ausbau unserer Netze und der Erschließung neuer Energiequellen. Wir werden die spezifischen CO2-Emissionen unserer Kraftwerke bis 2030 um 50 Prozent gegenüber 1990 senken.
www.eon.de


ZurückDruckenLeserbriefEmpfehlen

Bookmarken bei:
Internet Explorer Mozilla Firefox google.com Mister Wong Yahoo facebook Linkarena MySpace Twitter del.icio.us


+++ Copyright (c) 2006 +++
MONEY TIMES, die Internet- Finanzzeitung ist urheberrechtlich geschützt.
Es ist unzulässig, Inhalte ohne Redaktionszustimmung gewerbsmäßig zu nutzen, zu verändern und zu veröffentlichen.