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Canada Life weitet Tele-Underwriting auf alle Produkte aus
14.11.2007

Mit der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) verändern sich ab 1.1.2008 die vorvertraglichen Anzeigepflichten beim Abschluss einer Personenversicherung. Dann beschränken sich die Anzeigepflichten eines Kunden auf die Gefahrumstände, nach denen der Anbieter vor Vertragsabschluss in Textform gefragt hat. Damit wird sich branchenweit eine präzisere Erhebung von Risikodaten durchsetzen und der Umfang der geforderten Informationen zum Gesundheitszustand des Kunden deutlich erhöhen.

Im Rahmen eines Pilotprojekts hat die Canada Life Europe im Herbst 2007 für ihre Risikoprodukte das so genannte Tele-Underwriting eingeführt. Dabei werden alle für die Risikoprüfung noch weiteren erforderlichen Informationen von einem geschulten Interviewer im Rahmen eines Telefonats mit dem zu Versichernden eingeholt. Zielsetzung ist, den Bearbeitungsaufwand für Kunden und Vermittler zu reduzieren und den Prozess der Antragsannahme zu beschleunigen. Angesichts der bisherigen Ergebnisse weitet Canada Life die Telefoninterviews ab 2008 auf alle Produkte aus.

„Die durchschnittliche Zeitspanne bis zur Annahme eines Kundenantrags konnte durch das Tele-Underwriting nahezu halbiert werden“, sagt Günther Soboll, der Hauptbevollmächtigte der Canada Life Europe für Deutschland. Im Gegensatz zur bisherigen papierbasierten Methode, bei der zum Teil mehrseitige Risikofragebögen auszufüllen sind, können die notwendigen Informationen beim Telefonat zeitnah und unbürokratisch eingeholt werden. Auch die Qualität der Antworten habe sich deutlich verbessert. „Unklarheiten darüber, welche Informationen erforderlich sind, sowie eventuell notwendige Rückfragen lassen sich direkt ansprechen und klären“, sagt Soboll.

Für Vermittler reduziert sich der Verwaltungs- und Zeitaufwand. Da viele sensible Fragen zur Gesundheit des zu Versichernden im Rahmen des Telefonats erfasst werden, verringern sich auch seine Haftungsrisiken bezüglich der Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben zum Gesundheitszustand des Kunden.

Das Interview erfolgt in der Regel wenige Arbeitstage nach dem Eingang des Antrags. Der Kunde muss im Beratungsgespräch zuvor seine Einwilligung zu einer Telefonbefragung abgegeben haben. Das Gespräch wird protokolliert und dem Kunden zur Kontrolle und Unterschrift zugeschickt. Das unterzeichnete Protokoll wird Teil des Antrags und dient dem Risikoprüfer zur finalen Beurteilung des Antrags. Die Aufzeichnung des Gesprächs wird nach sechs Monaten automatisch gelöscht.

Im Rahmen des Pilotprojekts arbeitet Canada Life mit erfahrenen Partnern zusammen. Die Terminvereinbarung und das Interview führen geschulte deutschsprachige Krankenpflegekräfte des Unternehmens MorganAsh durch, die in Gesprächsführung und Risikoprüfung speziell ausgebildet sind. MorganAsh ist eines der führenden internationalen Unternehmen im Bereich des Tele-Underwritings und betreut jährlich rund 25.000 Interviews im Auftrag namhafter Versicherungsunternehmen. Ein weiterer enger Kooperationspartner ist die Kölner Niederlassung der SCOR Global Life SE, die das Pilotprojekt von Beginn an aktiv begleitet hat. Derzeit gewährleistet SCOR Global Life die Qualitätssicherung der Interviewergebnisse und -prozesse.
www.canadalife.de


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