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Altersvorsorgekunden wollen mehr Transparenz
23.07.2008

Bundesweite Umfrage von Standard Life und TNS Infratest

Aufklärung ausdrücklich erwünscht: Vier von fünf Bundesbürgern, die eine private Altersvorsorge abschließen, erkundigen sich zuvor genau über den Anbieter oder die Anlagemöglichkeiten. Ebenso viele beschäftigen sich im Vorfeld mit den gesamten Vertragsunterlagen. Dabei lesen sich 74 Prozent der Deutschen vor dem Vertragsabschluss die allgemeinen Versicherungsbedingungen durch – allerdings halten nur 55 Prozent diese Bedingungen für verständlich. So lauten die Ergebnisse einer repräsentativen Studie, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag der britischen Versicherers Standard Life durchgeführt hat. TNS Infratest hatte dafür mehr als 1.500 Frauen und Männer ab 14 Jahren in ganz Deutschland nach ihren Einstellungen zum Thema „Altersvorsorge und Transparenz“ befragt.

Für Kunden zeichnen sich transparente Altersvorsorgeprodukte laut der Studie vor allem dadurch aus, dass sie keine versteckten Klauseln beinhalten (30 Prozent der Nennungen), verständliche Vertragsunterlagen bieten (20 Prozent) und eindeutig formuliert sind (15 Prozent). Besonderes Augenmerk richten Kunden auf die Kosten: 93 Prozent der Befragten sehen sich die Kosten vor einem Abschluss an, knapp 60 Prozent tun dies nach eigenen Angaben sogar „sehr genau“. 82 Prozent der Umfrageteilnehmer halten die Einführung einer Kennziffer in Deutschland, die alle Kosten einer Lebensversicherung offenlegt, für sinnvoll.

Große Chancen für qualifizierte Beratung

Bevor sie eine Altersvorsorge abschließen, gehen rund drei Viertel der Deutschen zu einem Beratungsgespräch, etwa zu einem Makler oder einer Bank. 47 Prozent informieren sich bei diesen Terminen „bis in das kleinste Detail“, 29 Prozent nur grob. Gerade einmal 24 Prozent der Befragten haben bislang überhaupt kein Beratungsgespräch genutzt.

Als transparenteste Anlageformen der privaten Altersvorsorge gelten unter den Befragten das Sparbuch (79 Prozent), das Tages- oder Festgeld (59 Prozent) und die Kapitallebensversicherung (56 Prozent).

„Kurz vor Inkrafttreten der neuen VVG-Informationspflichten-Verordnung liegen mit dieser Studie wichtige Anhaltspunkte über das Informationsbedürfnis und -verhalten der Bundesbürger in punkto privater Altersvorsorge vor“, sagt Bertram Valentin, Geschäftsführer von Standard Life in Deutschland. „Die Ergebnisse zeigen, dass die Kunden – allen Unkenrufen der Branche zum Trotz – doch genau darüber Bescheid wissen wollen, wie ihre Altersvorsorge aussieht, was sie ihnen konkret bietet und was sie am Ende kostet. Um dieses Informationsbedürfnis zu erfüllen, brauchen sie einen Partner, dem sie wirklich vertrauen können. Künftig, davon sind wir überzeugt, werden Kunden zur Beantwortung dieser wichtigen Fragen noch stärker den Rat unabhängiger Vermittler suchen. Ein wichtiger Zeitpunkt und eine riesengroße Chance für die Qualitätsberatung in Deutschland.“
www.standardlife.de


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