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Versicherungskammer Bayern - Schutz vor „Mini-Vampiren“
19.08.2009
Zeckenstiche können zu erheblichen gesundheitlichen Schäden führen / Unfallversicherung übernimmt Kosten

Bis weit in den Herbst können Zecken die Infektionen Borrelio-se und Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) auf den Menschen übertragen. Was viele nicht wissen: Zeckenstiche werden versicherungstechnisch wie Unfälle behandelt. Grund-sätzlich werden zwar die Heilbehandlungskosten nach einem Zeckenstich durch die Krankenversicherung gedeckt – nicht aber die zusätzlichen Kosten durch gesundheitliche Dauer-schäden (Invalidität), die zum Beispiel den barrierefreien Um-bau des Hauses erforderlich machen. Die Betroffenen können die Leistungen aus der Unfallversicherung der Versicherungs-kammer Bayern beispielsweise hierfür verwenden. Der Versi-cherungsschutz gilt ohne Wartezeit ab Antragseingang welt-weit.
Zahl der Infektionen gestiegen 2008 erkrankten in Bayern 128 Menschen an der durch Ze-ckenstich ausgelösten Hirnhautentzündung – rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr . Etwa jede vierte Zecke trägt in Deutschland die Borreliose-Erreger in sich.

Schätzungen gehen von 60 000 bis 100 000 Neuerkrankungen im Jahr aus . Bleibt die spezifische lokale Hautrötung um den Einstich unentdeckt, breitet sich die Infektion im Körper aus und kann ernsthafte Organschäden hervorrufen.

Vorbeugemaßnahmen
Gegen FSME-Erkrankungen, die verstärkt in Süddeutschland auftreten, kann geimpft werden. Gegen Borreliose gibt es keine Impfmöglichkeit. 90 Prozent der Zeckenstiche ziehen sich Men-schen bei Freizeitaktivitäten wie Wandern, Campen und Gar-tenarbeit zu. Gefährdet ist also jeder, der sich viel in der Natur aufhält. Hat der „Mini-Vampir“ zugestochen, sollte er möglichst schnell entfernt werden. Treten nach dem Stich grippeähnliche Symptome wie Kopfschmerzen, sowie leichtes bis mittelschwe-res Fieber und leichte Lymphknotenschwellungen auf, muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.


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