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+++ 'AA-'IFS-Rating der VOLKSWOHL BUND LEBENSVERSICHERUNG +++
06.02.2013
Fitch Ratings hat das ‘AA-’-Finanzstärkerating (Insurer Financial Strength, IFS) der VOLKSWOHL BUND LEBENSVERSICHERUNG a.G. (VBL) bestätigt. Der Ausblick des Ratings bleibt stabil.

Das Rating spiegelt nach eigenen Angaben die starke Kapitalausstattung, die starke Position der Gesellschaft im Vertrieb mit freien Vermittlern, Maklern und Vertriebsorganisationen sowie das starke Wachstum der gebuchten Bruttobeiträge (GBB) und die niedrigen Kostenquoten wider. Dem steht eine geringe geographische sowie vertriebliche Diversifikation gegenüber.

Fitch erwartet, dass das Konzerneigenkapital der VBL im abgelaufenen Geschäftsjahr von 116,8 Mio. Euro auf 120 Mio. Euro oder mehr gestiegen ist. Die Agentur geht davon aus, dass sich die freie RfB (incl. Schlussgewinnfonds, 2011: 512,1 Mio. Euro) zum Jahresende 2012 auf Vorjahresniveau bewegt hat.

Fitch geht davon aus, dass sich die Kapitalausstattung der VBL zum Jahresende 2012 im Vergleich zum Vorjahr wegen höherer Kapitalanforderungen auf etwas schwächerem Niveau befunden haben wird. Allerdings erwartet die Agentur, dass die Kapitalausstattung weiterhin stark gewesen ist, sowohl auf Basis der Risiko basierten Analyse der Agentur als auch aus Sicht der aufsichtsrechtlichen Gruppensolvabilität, die zum Jahresende 2011 bei 229% lag. Fitch ist der Ansicht, dass die Gruppensolvabilität auch zum Jahresende 2012 mehr als 200% betragen hat.

Das starke Wachstum der VBL hielt auch 2012 an. Während der deutsche Lebensversicherungsmarkt 2012 vermutlich stabile Prämieneinnahmen erzielte, stieg die GBB der VBL um 4,7% und das Neugeschäft um 3,6% an. Der Zuwachs im Neugeschäft wurde in erster Linie von der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gestützt (+50%). Fitch sieht dies positiv, weil es zur Diversifikation der Erträge des Unternehmens beiträgt.

Fitch geht davon aus, dass die VBL 2012 eine deutlich höhere Nettoverzinsung von ungefähr 4,9% (2011: 3,8%) erzielt hat. Fitch erwartet, dass dieser Anstieg der allgemeinen Marktentwicklung folgt: Die Versicherer neigen dazu, Bewertungsreserven aus den festverzinslichen Kapitalanlagen zur Finanzierung der Kosten für die Zinszusatzreserve, die Fitch für den gesamten Markt auf fünf Mrd. Euro schätzt, zu realisieren.

Die VBL verfügt weiterhin über starke operative Cash Flows, welche das Liquiditätsrisiko verringern. Kosten- und Risikoüberschüsse sind beständig stark. Die Verwaltungskostenquote lag 2011 bei 2,0%, die Abschlusskostenquote bei 4,9% – beide Quoten lagen unter Marktdurchschnitt von 2,4% und 5,0%. Fitch erwartet, dass die Kostenquoten der VBL 2012 ähnlich ausgefallen sind und besser als die des Marktes geblieben sind.

Die Produkte der VBL werden in erster Linie über freie Vermittler, Makler und Vertriebsorganisationen verkauft. Die VBL betreibt ihr Geschäft ausschließlich in Deutschland.

Ratingsensitivitäten

Auf Basis des aktuellen Niveaus sieht Fitch eine Heraufstufung des Ratings in naher Zukunft als unwahrscheinlich an, weil der Mangel an geographischer und vertriebsseitiger Diversifikation die Ratingentwicklung einengt. Faktoren, die zu einer Herabstufung des Ratings führen können, sind unter anderem eine Verschlechterung der Kapitalausstattung mit einer Solvabilitätsquote von unter 170%, eine geschwächte Marktposition sowie ein deutlicher Rückgang der gebuchten Bruttobeiträge.

Die VBL ist Konzernobergesellschaft der VOLKSWOHL BUND-Gruppe (VBG). Sie besitzt die Rechtsform des Versicherungsvereines und ist ihr wichtigster operativer Versicherer. Im Jahr 2011 hatte der Lebensversicherer eine Bilanzsumme von 8,5 Mrd. Euro, was einem Gruppenanteil von 99% entspricht. Die Gesellschaft konzentriert ihr Geschäft auf das Individualgeschäft sowie kleine bis mittelständische Betriebe. Die VBG vereinnahmte 2012 gebuchte Bruttobeiträge in Höhe von 1,4 Mrd. Euro. Quelle:
MT/ Volkswohlbund

www.forum-berufsunfaehigkeit.de/Schnelleinstieg/Risiko_Lv_Buz.asp


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