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+++ ALTE OLDENBURGER positive Jahresbilanz 2012 +++
24.04.2013
Während viele Wettbewerber mit sinkenden Neugeschäftszahlen zu kämpfen hatten, konnte die in Vechta ansässige Krankenversicherungsgruppe ihre ausgezeichnete Marktposition in 2012 weiter ausbauen. So sind die gebuchten Bruttobeiträge der Krankenversicherungsgruppe im Geschäftsjahr 2012 um 4,2 % gegenüber dem Vorjahr angewachsen und erreichen damit ein Volumen von 262,5 Mio. Euro (Vorjahr: 252,0 Mio. Euro). Gleichzeitig erhöhte sich die Anzahl der versicherten Personen auf 308.987 Personen (Vorjahr: 302.480), eine Steigerung um 2,2 %.

Neben den fast 61.000 vollversicherten Kunden versichert die Unternehmensgruppe auch fast 250.000 Kunden im Zusatzversicherungsbereich. Hier ist die Gruppe vor allem durch die vertrauensvolle Kooperation mit der AOK Niedersachsen gewachsen. Durch die Einführung einer neuen Pflegelinie, bestehend aus dem staatlich geförderten Pflege-Bahr und einer hochwertigen weiteren Pflegekomponente, wird seit Anfang 2013 das Produktprogramm der Krankenversicherungsgruppe erweitert. „Durch die Einführung einer leistungsstarken Pflegelinie haben wir seit Anfang 2013 eine passende Antwort auf das wachsende Bedürfnis nach privater Pflegevorsorge. Dadurch erwarten wir weitere Vertriebsimpulse für das Jahr 2013“, so Manfred Schnieders, Vertriebsvorstand der ALTE OLDENBURGER Krankenversicherungsgruppe.

Die Aufwendungen für Versicherungsfälle haben sich in 2012 moderat entwickelt. Zum Ende des Jahres 2012 verzeichnet die ALTE OLDENBURGER Krankenversicherungsgruppe Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle unter Berücksichtigung der Veränderungen der Schadenrückstellungen und der Schadenregulierungsaufwendungen von knapp 130 Mio. Euro (Vorjahr 127 Mio. Euro). Bei beiden Gesellschaften liegt die Steigerung der Leistungsausgaben erfreulicherweise unter dem Bestandswachstum. Positiv haben sich hier vor allem auch die Einnahmen, die durch das Arzneimittelneuordnungsgesetz (AMNOG) entstanden sind, ausgewirkt. Seit 2011 ist es auch der Privaten Krankenversicherung (PKV) möglich, Herstellerrabatte von Pharmakonzernen einzufordern. Die dadurch entstandenen Einnahmen reduzieren die Leistungsausgaben im ambulanten Bereich. „Um dem dauerhaften Leistungsanstieg wirkungsvoll begegnen zu können, muss sich der gesetzliche Verhandlungsrahmen über Qualität, Mengen und Preise mit den Leistungserbringern auch für die PKV noch deutlicher erweitern. Nur so können die Kostenspirale und der Beitragsanpassungsdruck ein wirksames Ventil finden“, erläutert Dr. Ulrich Knemeyer, Vorstandsvorsitzender der Provinzial Kranken und verantwortlich für den Innendienst der Unternehmensgruppe.

Private Krankenversicherer sorgen in ihrem Geschäftsmodell durch Alterungsrückstellungen für die Zukunft vor. Obwohl sich die Aktienmärkte in 2012 durchaus freundlich entwickelt haben, hat das historisch niedrige Zinsniveau weiter angedauert und so eine renditeorientierte Kapitalanlagepolitik deutlich erschwert. Gerade Krankenversicherer, die langfristig Anlagen tätigen, brauchen ein stabiles Zins- und Kapitalmarktumfeld. Umso erfreulicher ist es, dass die ALTE OLDENBURGER Krankenversicherungsgruppe trotz dieser erschwerten Marktbedingungen den Kapitalanlagebestand weiter ausbauen konnte. Mit einem Kapitalanlagevolumen von knapp 1,3 Mrd. Euro verzeichnet die Gruppe eine Steigerung von 15,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Nettoverzinsung betrug dabei bei beiden Unternehmen 4,0 %. „Geld anzulegen, ist aufgrund der anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten nicht einfacher geworden. Durch unsere solide und ertragsorientierte Kapitalanlagepolitik haben wir in 2012 trotz dieser Hindernisse ein ausgezeichnetes Ergebnis auf der Kapitalanlageseite erzielt“, so Georg Hake, Vorstandvorsitzender der ALTE OLDENBURGER und verantwortlicher Finanzvorstand der Gruppe.

Das Geschäftsjahr 2012 war zudem auch geprägt von der Einführung der Unisex-Tarife. Die Versicherungsbeiträge dürfen demnach seit dem 21.12.2012 nicht mehr differenziert nach dem Geschlecht kalkuliert werden. Bei den Kunden kam es deswegen zu einer spürbaren Verunsicherung über mögliche Auswirkungen auf ihre Versicherungstarife. Aber auch in der Krankenversicherungsgruppe ist dadurch ein zum Jahresende deutlich erhöhter Arbeitsaufwand entstanden. „Trotz der durch die Unisex-Umstellung notwendigen Neukalkulation der Prämien für das Neugeschäft bleiben die Versicherungsbeiträge der ALTE OLDENBURGER und der Provinzial Kranken weiterhin wettbewerbsfähig“, so Vertriebschef Manfred Schnieders.

Zudem sah sich die PKV einer Welle überaus kritischer Medienberichte ausgesetzt. Auslöser waren vor allem die Beitragsanpassungen in den sogenannten Billigtarifen einiger Versicherer, die aus Sicht der PKV-Branche in den Schlagzeilen oftmals zugespitzt und pauschalisiert wurden. Mittlerweile wird ein Großteil dieser Tarife nicht mehr im Neugeschäft angeboten. „Die ALTE OLDENBURGER Krankenversicherungsgruppe gilt als Qualitätsversicherer. Die negative Presse hat ein schlechtes Licht auf die gesamte Branche geworfen, was sich aber erfreulicherweise nicht in der Geschäftsentwicklung unserer Unternehmensgruppe niedergeschlagen hat“, so Dr. Ulrich Knemeyer.

Zusammenfassend weist die ALTE OLDENBURGER Krankenversicherungsgruppe ein sehr erfreuliches Jahresergebnis aus. Die ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG konnte einen
Jahresüberschuss vor Steuern und RfB von über 33,7 Mio. Euro und die Provinzial Krankenversicherung Hannover AG von 12,2 Mio. Euro erzielen. Im Rahmen von Beitragslimitierungen und Beitragsrückerstattungen wurden bei der ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung 92,3 % des Überschusses für die Versicherten verwendet, bei der Provinzial Krankenversicherung sind es 89,2 %. „Die ALTE OLDENBURGER und die Provinzial Kranken weisen in 2012 zwei ausgezeichnete Jahresabschlüsse aus, sogar die besten seit Entstehung der Unternehmensgruppe im Jahr 2007“, resümiert Georg Hake. Quelle: MT/ Alte Oldenburger

www.fss-online.de/index_pkv.asp?


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