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+++ Fitch bestätigt 'A+'Finanzstärkerating der Nürnberger +++
23.05.2013
Fitch Ratings hat die ‚A+‘-Finanzstärkeratings (Insurer Financial Strength, IFS-Rating) der Nürnberger Lebensversicherung AG (NLV), der Nürnberger Allgemeine Versicherung AG und der Nürnberger Krankenversicherung AG bestätigt. Auch das ‚A-‘-Emittentenausfallrating (Issuer Default Rating, IDR) der Nürnberger Beteiligungs-Aktiengesellschaft (NB) ist bestätigt worden. Der Ausblick aller Ratings ist stabil. Das ‚BBB-‘-Rating der Nachranganleihe der NB im Volumen von 100 Mio. Euro ist ebenfalls bestätigt worden.

Die Bestätigung der Ratings spiegelt die von der Nürnberger-Gruppe (Nürnberger) 2012 erzielten guten Ergebnisse, die verbesserte Fixed Charge Coverage (FCC, „Finanzierungsaufwendungsgrad“) sowie den rückläufigen Verschuldungsgrad zum Jahresende 2012 wider. Mit der 2012 erzielten Netto-Schaden/Kostenquote von 95,8% (2011: 95,7%) verblieb die versicherungstechnische Ertragslage auf hohem Niveau und übertraf die von Fitch für den deutschen Markt erwartete Quote von 98%. Fitch geht davon aus, dass die Nürnberger weiterhin marktüberdurchschnittliche versicherungstechnische Erträge in der Schaden/Unfallversicherung erzielen wird.

Die Heraufstufung spiegelt des Weiteren die starke Kapitalausstattung der Nürnberger, ihre führende Marktstellung in der fondsgebundenen und Berufsunfähigkeitlebensversicherung in Deutschland sowie die im Marktvergleich stärkere Widerstandsfähigkeit gegen ein lang anhaltendes Niedrigzinsumfeld wider. Diesen positiven Faktoren stehen die niedrige Spartendiversifikation, das hauptsächlich auf Deutschland und Österreich beschränkte Geschäftsmodell und die eher moderate Marktposition in der Schaden/Unfall- und Krankenversicherung gegenüber.

Zum Jahresende 2012 lag die Gruppensolvabilität der Nürnberger bei 130% (2011: 117%). Allerdings betrug die freie Rückstellung für die Beitragsrückgewähr (inklusive Schlussgewinn, freie RfB) der NLV zum Jahresende 9,7% der zu verzinsenden Rückstellungen, und lag damit weit über Fitchs Schätzung für den Markt von 6,5%. Fitch erwartet Fitch, dass diese Kennzahl 2012 leicht rückläufig war, wie für den gesamten Markt.

Obwohl die NLV mehr als 80% der Bilanzsumme und der geforderten Eigenmittel in der Gruppensolvabilität ausmacht, wird die freie RfB bei der Berechnung der Gruppensolvabilität nur teilweise berücksichtigt. Unter vollständiger Berücksichtigung der freien RfB würde die Gruppensolvabilität über 170% liegen, welche Fitch als stark betrachtet.

Die Beitragssumme der NLV stieg 2012 um 2,8% und die gebuchten Bruttobeiträge (GBB) um 4,8%. Fitch geht davon aus, dass der Markt im Vorjahr ein leicht rückläufiges Neugeschäft hatte sowie stabile GBB vereinnahmte.

Die Nürnberger erzielte 2012 ein Vorsteuerergebnis von 121,4 Mio. Euro (2011: 88,1 Mio. Euro). Fitch geht davon aus, dass der deutliche Anstieg hauptsächlich vom stark verbesserten Kapitalanlageertrag getrieben wurde. Dieser stieg 2012 vor Gewinnbeteiligung der Versicherungsnehmer auf 777,2 Mio. Euro von 575,5 Mio. Euro im Jahr zuvor an.

Die FCC der Nürnberger stieg 2012 auf 9,2x (2011: 4,4x), welche Fitch für die vergebenen Ratings als angemessen ansieht. Außerdem ist der von Fitch berechnete Verschuldungsgrad auf 14% zum Jahresende 2012 von 20% zum Jahresende 2011 zurückgegangen. Fitch erwartet, dass die Nürnberger auch 2013 eine ihren Ratings entsprechende FCC erreicht.

Fitch sieht eine weitere Heraufstufung der Ratings der Gruppe kurz- bis mittelfristig als unwahrscheinlich an. Schlüsselfaktoren, die langfristig zu einer Heraufstufung führen würden, umfassen eine fortgesetzte starke Versicherungstechnik im Segment Schaden/Unfall sowie ein wesentlich verbesserte Marktposition und Unternehmensgröße.

Schlüsselfaktoren für eine Herabstufung der Ratings umfassen eine wiederholt schlechte Ertragslage, wie zum Beispiel durch eine Eigenkapitalrendite unter 6% angezeigt, sowie ein erheblicher und nachhaltiger Rückgang an Eigenmitteln, wie zum Beispiel durch eine Solvabilitätsquote der NLV von weniger als 150% angezeigt.

Die Nürnberger vereinnahmte 2012 nach IFRS 3,6 Mrd. Euro GBB (2011: 3,5 Mrd. Euro) und wies zum Jahresende eine Bilanzsumme von 25,2 Mrd. Euro (2011: 22,9 Mrd. Euro) aus. Dabei vereinnahmte das Segment Leben 2,7 Mrd. Euro GBB, das Segment Schaden/Unfall 0,7 Mrd. Euro und das Segment Kranken 0,2 Mrd. Euro. Quelle: MT/ Fitch Deutschland




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