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+++ ALTE LEIPZIGER – HALLESCHE Konzern: +++
23.05.2013
Die ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit und die HALLESCHE Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit haben das Geschäftsjahr 2012 erfolgreich abgeschlossen. Die Produkte der Gesellschaften fanden lebhaften Zuspruch bei Vermittlern und Kun-den: Die ALTE LEIPZIGER Leben erreichte mit einem Zuwachs von 12,1 % auf rund 1,8 Mrd. € das prozentual zweithöchste Bei-tragswachstum in der Spitzengruppe der 20 größten deutschen Le-bensversicherer. Die HALLESCHE Krankenversicherung konnte erneut die Zahl der Neukunden in der Vollversicherung um rund 6.500 Personen erhöhen. Die gute Ertragslage der beiden Gesell-schaften, die in einer erneut verbesserten Nettoverzinsung der Kapi-talanlagen und einem deutlich gestiegenen Rohüberschuss zum Aus-druck kommt, ermöglicht die weitere Stärkung des Eigenkapitals und dient damit der Absicherung langfristiger Zusagen an die Kunden.

Der Gesamtumsatz des Konzerns, einschließlich der Mittelzuflüsse im Bauspar- und Investmentfondsgeschäft, entwickelte sich positiv: Er stieg um 7,2 % von 3.440 Mio. € auf 3.686 Mio. €.

Die Geschäftsergebnisse im Einzelnen:

ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung

Die starke Nachfrage nach den Produkten der ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung – im Schwerpunkt Angebote für die Betriebli-che Altersversorgung (bAV), Berufsunfähigkeitsversicherungen und private Rentenversicherungen – führte zu einem branchenüberdurch-schnittlichen Wachstum des Neugeschäfts um 20,7 % auf
603 Mio. €. Dabei legte das Neugeschäft mit laufendem Beitrag um 12,8 % zu. Das Neugeschäft gegen Einmalbeitrag erhöhte sich um 24,9 %. Hiervon entfielen ca. 50 % auf die bAV. Es wurden insge-samt 20 % mehr Verträge als im Vorjahr abgeschlossen. Auch das Wachstum der gebuchten Bruttobeiträge um 12,1 % auf 1.783 Mio. € lag deutlich über dem durchschnittlichen Branchenwachstum von 1,1 %.



Aufgrund der hohen außerordentlichen Erträge, die zur Finanzierung der Zinszusatzreserve in Höhe von 102 Mio. € und der Mitgabe von Bewertungsreserven bei Vertragsende (59 Mio. €) realisiert wurden, erreichte die Nettoverzinsung 5,44 % (Vorjahr: 4,49 %). Ohne diese Sondereffekte hätte sie bei 4,5 % gelegen. Mit 4,9 % im Drei-Jahres-Durchschnitt konnte trotz eines schwierigen Kapitalmarktumfelds eine hohe Nettoverzinsung erzielt werden.

Auch der Rohüberschuss vor Steuern wuchs deutlich um 26,7 % auf 496 Mio. € (Vorjahr: 392 Mio. €). Die Rücklagen für die Kunden wurden erneut gestärkt: Dem Eigenkapital wurden 53 Mio. € zuge-führt. Es erreichte 569 Mio. €.

Striktes Kostenmanagement trägt Früchte
Die Abschlusskostenquote sank von 4,85 % auf 4,66 %, obwohl das Neugeschäft um rund ein Fünftel zunahm. Die Verwaltungskosten-quote erreichte 2,02 % (Vorjahr: 2,22 %).

In der Diskussion über die Zukunft der Lebensversicherungen mit festem Garantiezins über die gesamte Vertragslaufzeit hat sich die ALTE LEIPZIGER klar positioniert. Sie hält solche Garantien für finanzierbar und wird auch künftig zu den Anbietern klassischer Ga-rantieprodukte zählen, um den Vorsorgebedarf der Kunden optimal abzudecken, auch als Alternative zu anderen Produktkonzepten. Gleichzeitig beschäftigt sich auch die ALTE LEIPZIGER gegenwär-tig intensiv mit der Weiterentwicklung ihrer Garantieprodukte und steht hierüber im engen Austausch mit den Geschäftspartnern.


In der Vollversicherung verzeichnete die HALLESCHE einen Zu-wachs von 6.558 Versicherten. Der Bestand in der Vollversicherung stieg von 236.337 auf 242.895. Damit verzeichnete die HALLESCHE eine Steigerung von 2,8 %, während die Branche im Durchschnitt einen Rückgang ihrer Vollversicherten verzeichnen musste. 2012 betrug der Marktanteil der HALLESCHE 2,7 %.

Die Gesamtzahl der Versicherten stieg um 2,4 % auf 600.391 (2011: 586.167). Die gebuchten Bruttobeiträge beliefen sich auf 1.098 Mio. € (3,8 %, Vorjahr: 1.057 Mio. €).

Mit 4,9 Mio. € Monats-Soll-Beitrag inklusive gesetzlichem Zuschlag lag das Neugeschäft der HALLESCHE 2012 leicht unter dem her-ausragenden Vorjahreswert von 5,5 Mio. €. Dieser war durch ver-mehrte Zugänge von GKV-Versicherten nach der Abschaffung des Drei-Jahres-Moratoriums begünstigt worden.

Die Verwaltungskostenquote lag unter dem Branchenwert. Mit 2,3 % verringerte sie sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent-punkte.

Die Versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote ist Maßstab für den Erfolg eines privaten Krankenversicherers. Die HALLESCHE konnte diese Quote von 11,0 % im Vorjahr auf 13,0 % steigern und schnitt damit im Branchenvergleich gut ab.

Kapitalanlageergebnis gesteigert
Für 2012 konnte das Kapitalanlageergebnis von 214 Mio. € auf 259 Mio. € angehoben werden. Die Nettoverzinsung stieg von 3,98 % im Vorjahr auf 4,38 %. Im Interesse ihrer Versicherten setzt die HALLESCHE weiterhin auf Sicherheit in der Kapitalanlage.

Eigenkapital weiter gestärkt
Das Eigenkapital wurde auch 2012 deutlich aufgestockt und betrug Ende des Jahres insgesamt 239 Mio. € (2011: 219 Mio. €). Allein in den Jahren von 2008 bis 2012 wurde das Eigenkapital zur Sicherung der nachhaltigen Finanzstärke des Unternehmens und des Leistungs-versprechens an die Versicherten um insgesamt 47 % erhöht. Die Eigenkapitalquote liegt mit 21,7 % deutlich über dem Branchen-schnitt von 14,5 %.

Der Bruttoüberschuss erreichte 2012 den hohen Wert von 182 Mio. € (2011: 142 Mio. €). Verantwortlich hierfür sind das gute Kapitalanlageergebnis sowie die moderate Leistungsentwicklung im Berichtsjahr. 156 Mio. € werden der Rückstellung für erfolgsabhän-gige Beitragsrückerstattung zugeführt (Vorjahr: 108 Mio. €).

Neues Produkt für private Pflegeversicherung: FÖRDERbar
Seit April bietet die HALLESCHE eine staatlich geförderte Pflege-versicherung an. Der Tarif FÖRDERbar ergänzt die Pflegelinie der HALLESCHE und kann zur optimalen Abdeckung des Pflegerisikos mit dem Tarif OLGA kombiniert werden.



Den Geschäftsverlauf 2012 der ALTE LEIPZIGER Versicherung AG kennzeichneten erneut verbesserte versicherungstechnische Er-gebnisse bei leicht rückläufigen gebuchten Bruttobeitragseinnahmen (-1,5 %), die Stärkung der Rückstellungen und ein Jahresüberschuss in Höhe von 1,5 Mio. € (Vorjahr: 4,7 Mio. €).
Die Bruttobeitragseinnahmen erreichten insgesamt 415 Mio. €. Ge-genüber dem Vorjahr bedeutet dies einen leichten Rückgang von 6 Mio. €, der vor allem die Sparten Kraftfahrt, Rechtsschutz und Feuer betraf. Hier wirkten sich die wertorientierte Steuerung und die damit verbundene Konzentration auf ertragsstarke Kundenverbin-dungen aus. Dadurch reduzierte sich der Schadenaufwand für eigene Rechnung auf 233 Mio. € (Vorjahr: 254 Mio. €). Die Schadenrück-stellungen konnten weiter gestärkt werden. Die Schaden-Kostenquote (Combined Ratio) für eigene Rechnung ging von 103,4 % im Vorjahr auf 98,8 % zurück.

Die ALTE LEIPZIGER Bauspar AG setzte ihre solide Geschäfts-entwicklung fort. Der Jahresüberschuss betrug 1,34 Mio. € (Vorjahr: 1,31 Mio. €). Ganz wesentlich für den Vertriebserfolg der Gesell-schaft ist ihre hervorragende Produkt- und Servicequalität. In Um-fragen zur Maklerzufriedenheit durch die Zeitschrift AssCompact belegt sie seit fünf Jahren ununterbrochen den 1. Platz.

Bei der ALTE LEIPZIGER Trust Investment-GmbH lag der Bruttomittelzufluss zu den Publikumsfonds zum Ende des Geschäfts-jahrs bei 126 Mio. €. Damit wurde gegenüber dem Vorjahr ein An-stieg um 2,9 Mio. € verzeichnet. Infolge von Mittelzuflüssen und Kurssteigerungen stieg das verwaltete Fondsvolumen der Publi-kumsfonds um 48 Mio. € auf 367 Mio. €.


Ausblick 2013

Aufgrund der anerkannt hohen Qualität ihrer Produkte für die betriebli-che und die private Altersvorsorge sowie die Absicherung der Berufsun-fähigkeit erwartet die ALTE LEIPZIGER Leben ein kontinuierliches Wachstum des Neugeschäfts gegen laufenden Beitrag.

Die HALLESCHE setzt in den Voll- und Zusatzversicherungstarifen weiterhin auf eine sehr hohe, vertraglich garantierte Produktqualität, die Impulse für das Neugeschäft erwarten lässt. Lebhaftes Interesse im Markt findet auch die neu eingeführte Betriebliche Krankenversicherung, die ein betriebliches Gesundheitsmanagement umfasst. Damit können die Mitarbeiterbindung gestärkt und der Krankenstand verringert werden.

Trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase erwarten die Gesellschaften soli-de Kapitalanlageergebnisse und Jahresüberschüsse auf dem Niveau der langjährigen Durchschnittswerte zur Sicherung der gegebenen Garantie-versprechen. Beide Muttergesellschaften werden auch 2013 ihre nachhal-tige Geschäftspolitik der kontinuierlichen Eigenkapitalstärkung fortset-zen. Quelle: MT/ AlteLeipziger


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