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+++ Allianz bleibt auf gutem Kurs im zweiten Quartal 2013 +++
07.08.2013
Die Allianz hat auch im zweiten Quartal 2013 ein deutliches Wachstum erzielt. Der Quartalsumsatz erhöhte sich um 6,3 Prozent auf 26,8 Milliarden Euro, verglichen mit 25,2 Milliarden Euro im entsprechenden Vorjahresquartal. Das operative Ergebnis stieg um 5,2 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro, verglichen mit 2,3 Milliarden Euro im Vergleichsquartal 2012.

Alle drei Geschäftssegmente der Allianz meisterten die Herausforderungen des zweiten Quartals. Trotz mehrerer Naturkatastrophen zeigte sich das Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft ertragsstark bei stabilen Umsätzen. In der Lebens- und Krankenversicherung stieg der Umsatz mit knapp zehn Prozent deutlich. Das operative Ergebnis ging aufgrund des veränderten Zinsumfelds dagegen zurück. Das Asset Management entwickelte sich weiterhin sehr stark. Trotz volatiler Anleihemärkte und eines plötzlichen Zinsanstiegs verzeichnete das Segment im Berichtszeitraum Nettomittelzuflüsse sowie erneut ein zweistelliges Wachstum im operativen Ergebnis.

Das nicht-operative Ergebnis verbesserte sich im zweiten Quartal auf plus 132 Millionen Euro nach minus 151 Millionen Euro im Vergleichsquartal 2012. Gründe hierfür waren zum einen geringere Wertberichtigungen und zum anderen höhere realisierte Gewinne. Die Steueraufwendungen stiegen auf 824 Millionen Euro im Vergleich zu 761 Millionen Euro im Vorjahr. Die effektive Steuerquote lag im zweiten Quartal 2013 bei 33 Prozent, verglichen mit 36 Prozent im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der auf Anteilseigner entfallende Quartalsüberschuss betrug 1,6 Milliarden Euro, ein Anstieg um 26,8 Prozent verglichen mit 1,3 Milliarden Euro im zweiten Quartal des Vorjahres.

Die Solvabilitätsquote sank zum 30. Juni 2013 vor allem aufgrund der Kündigung einer nachrangigen Anleihe über zwei Milliarden US-Dollar um vier Prozentpunkte auf 177 Prozent, verglichen mit 181 Prozent zum 31. Dezember 2012[1]. Im selben Zeitraum verringerte sich das Eigenkapital um 5,0 Prozent auf 47,866 Milliarden Euro von 50,388 Milliarden Euro. Der Rückgang resultierte hauptsächlich aus der Dividendenzahlung im Mai von 2,039 Milliarden Euro sowie einem Rückgang der nicht realisierten Gewinne vor allem bei festverzinslichen Titeln.
„Wir blicken auf ein insgesamt sehr erfolgreiches erstes Halbjahr“, sagte Michael Diekmann, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE. „Trotz Rekordhochwasser in Mitteleuropa, anhaltend niedriger Zinsen und unbeständiger Kapitalmärkte ist unser Geschäft profitabel gewachsen.“

„Aufgrund unseres guten Halbjahresergebnisses halten wir an unserem prognostizierten operativen Jahresergebnis von 9,2 Milliarden Euro plus/minus 500 Millionen Euro fest, sehen aber auf Basis unserer heutigen Einschätzung das Ergebnis eher am oberen Ende der Spanne“, fügte Michael Diekmann hinzu. „Diese Prognose steht wie immer unter dem Vorbehalt, dass Naturkatastrophen und Turbulenzen an den Kapitalmärkten das erwartete Maß nicht übersteigen.“


Schaden- und Unfallgeschäft ertragsstark

Das Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft erzielte im zweiten Quartal ein Umsatzplus von 0,3 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro, verglichen mit 10,7 Milliarden Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Umsatzentwicklung profitierte von einem starken Wachstum in Märkten wie Australien, Lateinamerika und der Türkei sowie bei Allianz Worldwide Partners. Dadurch konnten Umsatzrückgänge beim Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Specialty und aufgrund der Reduzierung des Ernteausfallversicherungsgeschäfts in den USA ausgeglichen werden. Bereinigt um das US-Ernteausfallversicherungsgeschäft lag das interne Wachstum bei 2,3 Prozent.

Das operative Ergebnis stieg im zweiten Quartal um 12,3 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, nach 1,1 Milliarden Euro im Vergleichsquartal 2012. Australien, Frankreich, Italien und die USA trugen maßgeblich zu diesem Anstieg des operativen Ergebnisses bei. Das versicherungstechnische Ergebnis betrug 357 Millionen Euro, verglichen mit 234 Millionen Euro im zweiten Quartal 2012. Wesentlicher Faktor war eine positive Preisentwicklung in Australien, Deutschland, Frankreich und den USA.

Die Schaden-Kosten-Quote lag bei 96,0 Prozent und verbesserte sich damit um 1,2 Prozentpunkte von 97,2 Prozent zum Vergleichsquartal 2012. Nach Rückversicherung lag die Belastung für die Allianz durch die Hochwasser im Juni in Mitteleuropa netto bei rund 330 Millionen Euro. Darüber hinaus gab es Überschwemmungen in Frankreich und Kanada sowie Hagelstürme in Deutschland und der Schweiz. Die Naturkatastrophen im zweiten Quartal belasteten damit die Schadenquote mit 5,3 Prozentpunkten. Dennoch verbesserte sie sich auf 67,3 Prozent von 69,4 Prozent, verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresquartal.

„Unsere Anstrengungen der vergangenen Jahre zahlen sich aus. Wir haben unseren Kunden geholfen und gleichzeitig unsere Ertragskraft erhalten, trotz zahlreicher Naturkatastrophen im zweiten Quartal“, sagte Dieter Wemmer, Mitglied des Vorstands der Allianz SE. „Im Zusammenhang mit dem Rekordhochwasser im Juni in Mitteleuropa rechnen wir mit Leistungen an unsere Kunden von über 700 Millionen Euro. Gut 50.000 Kunden haben uns bisher Schäden gemeldet, von denen wir bereits 32.000 reguliert haben.“


Lebens- und Krankenversicherung solide

In der Lebens- und Krankenversicherung stieg der Umsatz im zweiten Quartal 2013 um 9,8 Prozent auf 14,1 Milliarden Euro von 12,9 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Vor allem Frankreich und Italien verzeichneten starke Zuwächse. Wachstumstreiber waren hauptsächlich fondsgebundene Produkte. Damit setzte sich der Trend des ersten Quartals fort.

Das operative Ergebnis betrug im Zeitraum von April bis Juni 669 Millionen Euro und lag damit 18,2 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert von 818 Millionen Euro. Der Rückgang ist hauptsächlich auf ein geringeres Investmentergebnis in Deutschland zurückzuführen.

Die Neugeschäftsmarge des zweiten Quartals 2013 lag verglichen mit dem Vorjahresquartal unverändert bei 1,7 Prozent. Der Neugeschäftswert stieg aufgrund höherer Volumina um 16,6 Prozent auf 190 Millionen Euro von 163 Millionen Euro.

„Das Lebensversicherungsgeschäft bleibt von zwei Seiten unter Druck: einerseits niedrige Zinsen und andererseits regulatorische Vorgaben, die unsere Anlagemöglichkeiten einschränken. Sparer sehen sich mit einem sehr schwierigen Umfeld konfrontiert. Die Allianz begegnet den Rahmenbedingungen mit neuen Produkten und der Chance auf höhere Renditen für unsere Kunden, gepaart mit genau der Sicherheit, die sie von uns erwarten“, sagte Dieter Wemmer.


Asset Management bleibt stark

Das Segment Asset Management erzielte erneut starke Ergebnisse. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal 2013 um 21,2 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro von 1,5 Milliarden Euro im gleichen Zeitraum 2012.

Das operative Ergebnis legte im zweiten Quartal 2013 vor allem durch einen höheren Provisionsüberschuss um 39,8 Prozent auf 804 Millionen Euro zu, verglichen mit 575 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahresquartal. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich auf 55,7 Prozent von 61,6 Prozent.

Zum 30. Juni 2013 lag das gesamte verwaltete Vermögen bei 1.863 Milliarden Euro, ein Plus von 6,6 Prozent im Vergleich zu 1.748 Milliarden Euro zum Ende des vergleichbaren Vorjahresquartals. Im gleichen Zeitraum stieg das für Dritte verwaltete Vermögen auf 1.456 Milliarden Euro von 1.354 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal betrugen die Nettomittelzuflüsse 6,9 Milliarden Euro nach 18,6 Milliarden Euro im Vorjahresquartal.

„Unser Asset Management hat schon oft bewiesen, dass es auch mit veränderten Situationen gut umgehen kann. Die Sparte belegt mit ihren sehr guten Ergebnissen, warum sie ein wichtiger Eckpfeiler unseres diversifizierten Geschäftsmodells ist. Sie sichert attraktive Renditen für unsere Kunden und unsere Aktionäre“, sagte Dieter Wemmer. Quelle: MT / Allianz


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