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Altersvorsorge: Deutschland ist ratlos mit Riester
08.11.2006
Die Deutschen sind ratlos, wenn es um ihre Altersvorsorge geht. Knapp die Hälfte der Deutschen weiß nicht, wo sie eine Riester-Rente kaufen kann, ermittelt eine von Forsa durchgeführte, repräsentative Gothaer-Studie. 20 Prozent sind überzeugt, dass die Bundesagentur für Arbeit Riester geförderte Rentenprodukte vergibt. Weitere 6 Prozent vermuten sogar den Bundestag als Anlaufstelle. Zudem konnte knapp ein Viertel der Befragten überhaupt nicht sagen, wo man eine Riester-Rente bekommt.

„Es besteht die Gefahr, dass die Menschen resignieren, weil sie sich von der Politik überfordert fühlen“, gibt Dr. Helmut Hofmeier, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Lebensversicherung AG, zu bedenken. Immerhin: Die meisten der Befragten wissen zumindest, dass Walter Riester der ehemalige Bundesarbeits- und Sozialminister ist. Dennoch: 14 Prozent halten den Rentenreform-Vater für ein Computerprogramm zur Rentenberechnung.

Die Deutschen reagieren drastisch auf die Wissensdefizite. Die Mehrheit ist sauer auf die Politik und gibt ihr die Schuld an den Verständnisproblemen (34 Prozent). Weitere Gruppen reagieren mit Desinteresse (25 Prozent), würden am liebsten auswandern (15 Prozent) oder aus der staatlichen Altersvorsorge aussteigen (13 Prozent). Nur ein knappes Drittel ist motiviert, sich zukünftig besser zu informieren. Bei den bis 29-Jährigen sieht immerhin die Hälfte ein, dass mehr Informationen eingeholt werden müssen.

„Die weit verbreitete Resignation dürfen Politik und Wirtschaft nicht ignorieren. Wir müssen gemeinsam und gezielt noch besser über konkrete Vorsorgemöglichkeiten aufklären“, kommentiert Hofmeier die Situation „Wenn wir diese Wissenslücken heute nicht schließen, werden schon heutige und erst recht kommende Generationen erhebliche Probleme mit ihrer Altersvorsorge bekommen.“

Private Altersvorsorge ist kein Luxus. Das häufig vorgebrachte Argument, keinen finanziellen Spielraum für Altersvorsorge zu haben, ist nichtig, wenn es darum geht, wenigstens die Riester-Förderung vom Staat mitzunehmen. So kann eine Frau oder ein Mann mit zwei Kindern auch bei einem geringen Einkommen von 1.500 Euro brutto im Monat mit einer Eigenleistung von 12,50 Euro (das sind drei Schachteln Zigaretten) und den staatlichen Zulagen von 32,50 Euro insgesamt 45 Euro im Monat für seine Altersvorsorge anlegen. Das ergibt eine Förderung des Staates von 72 Prozent. Die Rente stockt dieser Riester-Kunde damit – je nach Eintrittsalter – um 150 bis 250 Euro auf. Wer in diesem Jahr abschließt, profitiert noch von einem Garantiezins über 2,75 Prozent. Ab 2007 sinkt dieser auf 2,25 Prozent.

Bei der Auswahl des Anbieters von Riester-Renten unterstützen unabhängige Rating-Unternehmen. So wurde die klassische Riester-Rente der Gothaer vom renommierten Rating-Institut Franke und Bornberg mit der Höchstnote „hervorragend“ bewertet. Standard & Poor’s lobt die Finanzstärke des Unternehmens und bestätigt diese in einem Erst-Rating in 2006 mit einem A- Rating (sehr gut). Um die Erfolge aus der Ertragsstärke auch an die Kunden der Gothaer Leben weiterzugeben, hat diese jüngst die Verzinsung für Lebens- und Rentenversicherungen erhöht. Im kommenden Jahr steigt die Gesamtverzinsung für Riester-Renten von 4,1 auf 4,4 Prozent.
www.gothaer.de

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